Homepage selbst hosten, so geht's

Hosting...

Hosting...

„Hosten“, wieder so ein komischer technischer Begriff.

Doch diesmal klickst Du nicht sofort weiter.
Diesmal lernst Du, dass das gar nicht so komisch und kompliziert ist wie es klingt:

Hosten, was ist das überhaupt?

An sich bedeutet Hosting / Hosten erst einmal nichts anderes als die Rolle eines Veranstalters bzw. Gastgebers - also das zur Verfügung stellen von etwas, zum Beispiel eines Raumes.

Im technischen Kontext beispielsweise Webhosting: Das zur Verfügung stellen eines Webservers auf dem Deine Homepage laufen kann.

Sogenannte Webhosting-Anbieter und Hosting-Provider gibt es wie Sand am Meer.
Viele Homepage-System-Hersteller wie z.B. Wordpress selbst oder Jimdo bieten dieses „Hosting“ im Hintergrund direkt mit an.

Davon bekommst Du wenig mit, denn diese Pakete sind darauf ausgelegt, dass Du Dich „nur“ um Deine Homepagegestaltung kümmerst, den Rest übernimmt der Anbieter für Dich.

Klingt im ersten Moment verlockend, ist aber eigentlich gar nicht so cool, wenn man mal die Hintergründe und Details betrachtet.

Warum Du Deine Homepage NICHT Fremd hosten solltest:

Fremd hosten bedeutet also in diesem Fall, dass der Webserver, der das technische Zuhause Deiner Webseite ist, nicht Dir gehört, Du auch keinen Zugriff darauf hast, sondern lediglich die Seite darauf im so genannten Frontend verwaltest. 

Die Vorteile sind, dass Du keinen technischen Verwaltungsaufwand hast, aber langfristig betrachtet beraubst Du Dich selbst vieler Möglichkeiten und gehst Sicherheitsrisiken ein.

Du hast keinen Zugriff auf den Server!

Anfang und Ende allen Übels.
01

Datensicherheit

Auch in Zeiten von DSGVO hast Du nicht die Hoheit über Deine Daten und die Daten Deiner Besucher. Bei jedem Aufruf Deiner Webseite werden Daten übermittelt an den Webserver-Betreiber. Das kannst Du natürlich in Deiner Datenschutzerklärung erwähnen oder Du schließt einen Auftragsdatenverarbeitungsvertrag (ADV) ab, jedoch schützen Dich das nicht vollständig. Im Falle eines Datenverlustes, musst Du Dich dafür mit verantworten und Deine Besucher über den Vorfall in Kenntnis setzen.
02

Keine Kontrolle

Du hast keine Kontrolle darüber was mit den Daten passiert. Mal im Ernst: Hast Du Dir wirklich schon einmal die Datenschutzerklärung durchgelesen, zuvor Du einen Dienst gebucht hast? Selbst wenn, wie kannst Du sicher stellen, dass diese Aussagen wirklich so eingehalten werden, und im Falle, dass sie es nicht tun: wie würdest Du von Deinen Rechten Gebrauch machen können? Wir wollen hier nicht pauschal unterstellen, dass die Dienstleister allesamt falsch handeln und es unmöglich sei sein Recht zu erhalten. Wir möchten ein bisschen Sensibilisieren, und Aufmerksamkeit schaffen, dass Du nicht die Kontrolle darüber hast, da Du keinen Zugriff auf den Server hast, und das im Zweifel Schwierigkeiten mit sich bringen kann.
03

Ungewissheit

Keinen Zugriff auf den Server bedeutet auch, dass Du technisch nur wenig abschätzen kannst was für Leistungen und Kapazitäten Dir zur Verfügung stehen. Viele Anbieter informieren nicht einmal darüber, was für Server dahinter stehen. Als Extrem-Beispiel gelten immer die Homepages oder Shops die von spontaner Bekanntheit überrascht werden, vom Besucherandrang völlig überfordert sind und komplett ausfallen. Kein Einzelfall, denn viele kalkulieren am Anfang zu gering, glauben sie würde das nicht treffen oder beschäftigen sich gar nicht mit den Details. Kaum werden sie größer müssen alle Daten kompliziert umgezogen und neu implementiert werden.
04

Einschränkungen

Du begrenzt Dich bei der Auswahl Deiner Erweiterungen und Plugins auf das, was Dir der Hersteller/Anbieter zur Verfügung stellt. Doch gerade in Zeiten von stetigen Rechtsanpassungen und Gesetzesänderungen kann dies auch rechtlich betrachtet gefährlich werden. Viele Homepagesystemhersteller sitzen in Amerika, wenn sich in Deutschland was ändert, dauert das eine Zeit, bis hierfür passende Erweiterungen entwickelt wurden. Wenn Du auf ein freies System (CMS = Content Management System) setzt, steht Dir ein viel größerer Pool an Erweiterungen und Plugins zur Verfügung.

Wie geht's besser? Selbst hosten!

Technische Basis

Webserver buchen

Such Dir einen Webhosting Provider Deines Vertrauens. Wir empfehlen Dir netcup. Dort kannst Du Dir einen Webserver und dazu gehörige Domains für wenig Geld monatlich buchen.
(Wenn Du das über uns machst, wird das sogar noch günstiger)

Technische Basis

System (CMS)

CMS installieren

Installiere das CMS Deiner Wahl z.B. Joomla (eine großartiges, kostenfreies und professionelles System mit großer Community und unserer Meinung nach sogar besser als Wordpress)

Design

Template

Such Dir ein Template und ggf. einen sogenannten PageBuilder (z.B. JoomShaper SP PageBuilder) um Deiner Homepage mit richtig professionellen und hochwertigen Elementen den perfekten Schliff zu verpassen.

Design

Und schon kannst du loslegen.
Sei neugierig, übe und lerne mit jedem Handgriff dazu. Es ist die Mühe Wert :)

Vielleicht schnappst Du Dir auch einen technisch affinen Freund oder noch besser einen Experten (z.B. uns :D) als Unterstützung. Mit uns erhältst Du nämlich nicht nur die Homepage fix und fertig eingestellt und hergerichtet, sondern wir zeigen und erklären Dir auch die Verwendung.

Somit bist Du perfekt gerüstet auch nachhaltig Deine Homepage selbst zu verwalten, und sollte Dir das zeitlich zu viel sein, haben wir gerne einen sorglosen Wartungs-Service für Dich mit trotzdem vollem administrativen Zugriff auf Deinen Server.

Legen wir los?

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